Schlossplatz, Karlstetten.
Seit einigen Wochen üben drei Gruppen bestehend aus Feuerwehrmitgliedern der FF Karlstetten und der FF Weyersdorf für die Abnahme der Leistungsprüfung Technische Hilfeleistung in den Stufen Bronze, Silber und Gold. Bei der Leistungsprüfung handelt es sich um eine Form der Drillausbildung, bei der die Abläufe der Hilfeleistung bei einem Verkehrsunfall geübt werden.
Auf unserer Facebookseite finden Sie seit heute auch ein Video zur Leistungsprüfung.
Dabei wird zuerst die Unfallstelle mit Faltsignalen und Verkehrsleitkegeln abgesichert und gleichzeitig das Unfallfahrzeug gegen Bewegungen gesichert. Anschließend wird die Unfallstelle ausgeleuchtet, der Brandschutz mit Wasser und Pulver sicher gestellt und das Hydraulische Rettungsgerät zur Befreiung einer eingeklemmten Person vorbereitet. Schließlich kommt das Hydraulische Rettungsgerät zum Einsatz.
Brand einer Holzhütte mit vermissten Personen.
Die von der FF Hausenbach am 5. März abgehaltene Unterabschnittsübung hatte den Brand einer Holzhütte mit Personensuche und -rettung zum Inhalt. Im Zuge dieser Übung wurde der Digitalfunk einsatznahe getestet und die FF Karlstetten brachte ihrerseits das erste Mal die neue elektronisch unterstützte Atemschutzüberwachung zum Einsatz.
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Von dem Atemschutztrupp von Tank Karlstetten wurde der erste Innenangriff mit C42-Schläuchen und Hohlstrahlrohr durchgeführt. Im Zuge dessen konnten die ersten zwei vermissten Personen aufgefunden und gerettet werden. Nach einem Atemschutznotfall in diesem Trupp wurde sofort der Rückzug angetreten und ein Trupp der FF Neidling übernahm die Aufgabe. Schließlich kam auch noch ein zweiter Atemschutztrupp der FF Karlstetten zum Einsatz, der die letzte vermisste Person schnell auffinden und aus dem Gefahrenbereich bringen konnte.
Während der Brandbekämpfungsmaßnahmen und der Menschenrettung im Brandobjekt stellten Pumpe Weyersdorf, Pumpe Hausenbach und Pumpe Neidling die Wasserversorgung sicher und führten einen Außenangriff durch. Pumpe Karlstetten übernahm die - rein logistische - Funktion des Atemschutzsammelplatzes.
Backdraft, Flash-Over und Rauchgasdurchzündung hautnah.
Auch in diesem Jahr waren drei Feuerwehrmitglieder der FF Karlstetten gemeinsam mit 16 weiteren österreichischen Teilnehmern und einigen Trainern bei der Fa. ERHA-TEC in Deutschland, um an einer eineinhalbtägigen Echtfeuerausbildung teilzunehmen. In Österreich werden solche Ausbildungen nach schwedischem Vorbild bisweilen noch nicht angeboten. Dennoch ist es gerade in Zeiten von Kunststoffen, Passiv- und Häusern in Holzbauweise wichtig, Brandbekämpfung möglichst realitätsnahe zu trainieren.
Das Ausbildungsprogramm im Detail:
1. Tag
2.Tag
Schlossplatz, Karlstetten.
Am 19. April stellten sich zahlreiche Mitglieder der FF Karlstetten und zwei Mitglieder der FF Weyersdorf der Ausbildungsprüfung Technische Hilfeleistung in allen drei Stufen. Der Prüfung waren zahlreiche Übungen voraus gegangen. Die Teilnehmer mussten sich neben der Praktischen Übung zur Technischen Hilfeleistung nach Verkehrsunfällen auch in Erster Hilfe und bei 90 Fragen behaupten.
Unter den wachsamen Augen der Bewerter von der FF St. Pölten-Stadt konnten alle Stationen erfolgreich bestanden werden. Im Anschluss wurden die begehrten Abzeichen durch Bürgermeister Mag. Anton Fischer und Feuerwehrkommandant Helmut Wilhelm überreicht.
Karlstetten
Am 2. Oktober führte die FF Karlstetten einen Workshop zum Thema "Technische Unfallrettung nach Verkehrsunfällen" durch. Neben zahlreichen Feuerwehrmitgliedern konnten wir auch einen Rettungssanitäter des Roten Kreuzes, Ortsstelle Karlstetten-Neidling, begrüßen, der uns tatkräftig unterstützte. Als konstruktiv-kritische Zuschauer waren auch Feuerwehrmitglieder der FF Obergrafendorf anwesend. Wir danken allen Anwesenden für die Teilnahme.
Ausbildung und Übungen sind wichtige Eckpfeiler der Feuerwehrarbeit - deshalb gibt es jährliche Termine im Unterabschnitt III.
Bei der am 18. November 2010 im FF-Haus Karlstetten abgehaltenen "Winterschulung" stand neben "Knotenkunde" eine Ausbildungseinheit "Digitalfunk im Feuerwehrdienst" am Plan. Von den Ausbildnern wurden zahlreiche Seilverbindungen und Knoten den anwesenden Kameraden gezeigt und vorgeführt. Nach der theoretischen Vorführung musste von den Absolventen ein Dreibein (ohne Verwendung von Nägel und Schrauben) zusammengebaut und aufgestellt werden. Von Fachchargen wurde im Anschluss das System und die Technik des neuen TETRA-Funksystems erläutert und praktische Übungen abgehalten.