Sonntag, 22 Mai 2011 09:56

Wissenstest der Feuerwehrjugend

Am Sonntag, den 10.April fand in den Räumlichkeiten der Feuerwehr St.Pölten der Wissenstest der Feuerwehrjugend statt. Unter den fast 300 Jugendlichen waren auch unsere gut vorbereiteten Burschen und Mädels dabei. Auf zahlreichen Stationen wurden Dienstgrade, Geräte für brand und technische Einsätze, Knoten, Kleinlöschgeräte wie Feuerlöscher sowie allgemeines Feuerwehrwissen abgeprüft. Alle Teilnehmer waren erfolgreich und freuen sich die begehrten Abeichen beim Festakt des Feuerwehrfestes am Sonntag, den 22. Mai überreicht zu bekommen.

Donnerstag, 19 Mai 2011 13:03

Achtung! Waldbrandgefahr!

Waldbrandverordnung 2011 erlassen

Update: Die BH St. Pölten hat mit 9. Mai eine Verordnung erlassen, wonach laut Paragraph 1 aufgrund der derzeitigen Trockenheit in den Waldgebieten und Gefährdungsbereichen des politischen Bezirks St. Pölten jegliches Feuerentzünden und das Rauchen verboten ist.

Ausgenommen ist nur das Verbrennen von Ästen zur Borkenkäferbekämpfung durch den Waldeigentümer im Sinne der Forstschutzverordnung.

Presseaussendung der Land&Forst Betriebe Österreich
Wien (OTS) - Die Messdaten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) belegen ganz deutlich: Österreich wartet dringend auf flächendeckende und ergiebige Niederschläge, denn im bisher laufenden Jahr 2011 hat keine einzige ZAMG-Messstation auch nur annähernd durchschnittliche Niederschlagsmengen registriert. Die in manchen Regionen seit September anhaltende Trockenheit erhöht dabei auch beträchtlich die Waldbrandgefahr. Davon sind insbesondere Ostösterreich, Oberösterreich und Salzburg betroffen.

"Die österreichischen Forstbetriebe ersuchen daher alle Waldbesucher um ganz besondere Achtsamkeit. Wer einen Waldbrand entdeckt, sollte umgehend den Notruf 112 wählen, die Feuerwehr verständigen und in sicherer Entfernung vom Brand auf das Eintreffen der Einsatzkräfte warten, um diese bei Bedarf einweisen zu können", so DI Felix Montecuccoli, Präsident der Land&Forst Betriebe Österreich.

Bei Ausflügen daher bitte nicht rauchen und die Kippen am besten wieder mitnehmen, keine Lagerfeuer entzünden, keine Kerzen oder Fackeln verwenden und am besten auf markierten Wegen bleiben. Weggeworfene Dosen oder Flaschen können durch die Spiegelung oder Bündelung des Sonnenlichtes Brände auslösen. Besondere Brandgefahr bergen darüber hinaus Auspuffanlangen an KFZ, wenn das Auto am Rand von Waldwegen im Gras abgestellt wird. Trockenes Gras kann sich durch einen heißen Auspuff rasch entzünden.

Um auftretende Waldbrände möglichst rasch und effizient bekämpfen zu können, errichten Forstbetriebe in besonders gefährdeten Gebieten eigene Biotope und Tümpel und legen auch Löschteiche an. Gute und ausreichende Forststraßen garantieren, dass Einsatzkräfte rasch zum Brandort gelangen können. Das teilen die Land&Forst Betriebe Österreich mit.

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Samstag, 07 Mai 2011 13:00

Waldbrand im Dunkelsteinerwald

Am Samstag, den 7. Mai 2011, um 16.50 Uhr, wurde die Freiwillige Feuerwehr Karlstetten mittels Sirene von der BAZ zu einem Waldbrand bei Weyersdorf alarmiert. Tanklöschfahrzeug und Löschfahrzeug Karlstetten rückten innnerhalb kürzester Zeit aus und begaben sich in den Dunkelsteinerwald bei Weyersdorf. Rund 2500 m² Waldfläche hatten aus unbekannter Ursache Feuer gefangen und bei den Löscharbeiten mussten sich die Einsatzkräfte durch unwegsames Gelände vor kämpfen. Mit den eingesetzten Tanklöschfahrzeugen - auch das GTLFA der FF-St. Pölten - wurde ein Pendelverkehr zur Wasserversorgung eingerichtet. Weiters mussten zwei Relaisleitungen zur weiteren Löschwasserversorgung aufgebaut werden.

Einsatzstatisik: 11 Feuerwehren (darunter Feuerwehren des Bezirkes Melk und des Abschnitts Herzogenburg) mit 128 Mann und insgesamt 19 Einsatzfahrzeugen waren eingesetzt.
Einsatzende: Bis gegen 24 Uhr waren die Feuerwehren mit Reinigung bzw. Versorgungsarbeiten der Ausrüstung beschäftigt.

Bildmarterial wird nachgereicht!!!

Donnerstag, 05 Mai 2011 12:56

Menschenrettung aus besonderen Lagen

Feuerwehr übt gemeinsam mit Rotem Kreuz

Die Übung am 5. Mai stand ganz im Zeichen der Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst bei einer Menschenrettung aus einer besonderen Lage. Das Übungsszenario war dabei folgendes: Eine Person fällt über eine steile Böschung und bleibt im steilen Gelände regungslos liegen. Aufgabe der Feuerwehr war es dabei den Rettungsdienst bei seiner Arbeit zu sichern und einen sicheren Abtransport des Verletzten zu ermöglichen. Zu diesem Zweck wurden Absturzsicherungssets, Rettungsleinen, Seilwinde, Korbschleiftrage und diverse Anschlagmittel zum Einsatz gebracht.

Ein großer Dank gilt dabei besonders den Sanitätern des Roten Kreuzes der Bezirksstelle St. Pölten, die durch ihre professionelle Arbeit und die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr auf ganzer Linie überzeugen konnten.

Nach Unfall 500 Liter wassergefährdendes Herbizid ausgetreten

In den frühen Abendstunden des 19. April wurde die FF Karlstetten telefonisch zu einem Schadstoffeinsatz im Ortsgebiet alarmiert. Einem ortsansässigen Landwirt war die Pflanzenschutzspritze vom Traktor gekippt, der Tank platzte auf und etwa 500 Liter spritzfertiges Herbizid war ausgetreten. Die Feuerwehr konnte ohne Verzögerung ausrücken, da sich zum Alarmierungszeitpunkt etliche Mitglieder im Feuerwehrhaus befanden.

Die Erstmaßnahme am Einsatzort stellte die Abdichtung des Regenwasserkanaleinlaufs dar. Anschließend wurde mit Chemikalienbinder die auf der Straße stehende Flüssigkeit gebunden. Eine mit Herbizid gefüllte jedoch glücklicherweise verstopfte Regenrinne wurde mit Hilfe eines Nasssaugers abgepumpt. Schließlich wurde beim Auslauf des Regenwasserkanals, der in die Fladnitz führt, festgestellt das eine unbekannte Menge des Herbizids bereits in den Bach eingelaufen war. Daher errichtete die Feuerwehr einen Staudamm und konnte so ein Abtreiben der Chemikalie verhindern.

Das verunreinigte Wasser im Staubereich wurde in Rücksprache mit der Technischen Gewässeraufsicht der Bezirkshauptmannschaft und des Bürgermeisters der Marktgemeinde Karlstetten mit Hilfe eines Vakuumfasses abgesaugt. Nach Kontrolle durch die Beamten der Bezirkshauptmannschaft und abschließenden Reinigungsarbeiten konnte die Feuerwehr zirka drei Stunden nach Einsatzbeginn wieder einrücken.

Dank der richtigen Reaktion des Landwirts, des schnellen Eingreifens der Feuerwehr und der guten Zusammenarbeit mit den Behörden konnte ein größerer Umweltschaden verhindert werden.

Eine Info am Rande:
Dieser Einsatz stellte die Premiere für den Einsatz der am Tanklöschfahrzeug mitgeführten Schadstoff- und Schanzausrüstung dar. So wurden am Tanklöschfahrzeug mitgeführte Schaltafeln, Deckenstützen, chemikalienbeständige Plane, Chemikalienschutzhandschuhe und -stiefel, Chemikalienbinder und Kanaleinlaufabdichtungen erfolgreich zum Einsatz gebracht und es musste nicht auf Spezialkräfte zurückgegriffen werden, deren Eintreffen in diesem Fall reichlich spät erfolgt wäre.

Samstag, 02 April 2011 16:59

Hochzeit von 2 Florianis

Wolfgang und Nina Nemec gaben sich das JA-Wort.
Am vergangenen Samstag, bei strahlend schönem Frühlingswetter, gaben sich unsere beiden Mitglieder Nina und Wolfgang Nemec am Standesamt Karlstetten das JA-Wort. Die FF-Karlstetten bereitete den beiden im Anschluss der Trauung einen Empfang und gratulierte dem frisch verheirateten Paar.

Freitag, 01 April 2011 17:07

Stopp Littering

Wie jedes Jahr war auch heuer unsere Wehr sowie auch die Jugend bei der Aktion Stopp Littering vertreten. Gemeinsam mit vielen anderen Bürgern von Karlstetten haben sie den Müll rund um die Straßen von Karlstetten beseitigt.

Sonntag, 06 März 2011 11:42

Auspumparbeiten im Waldlehrpfad

Aufgrund von durchzuführenden Bagger-Arbeiten am Biotop des Waldlehrpfades, musste dieses am 28.02.2011 bis in die frühen Abendstunden von der Feuerwehr Karlstetten ausgepumpt werden.

Nachdem zuerst eine 8-9cm dicke Eisschicht zu bewältigen war, starteten die Auspumparbeiten mittels Tragkraftspritze und Unterwasserpumpe kurz nach Mittag.
Die Eisschicht brach relativ rasch zusammen, leider jedoch wurde um ca. 17:30 die Schlammschicht erreicht, wodurch nicht mehr weitergepumpt werden konnte bzw. der Einsatz beendet war.
Nach Reinigungsarbeiten des Schlauch- und Pumpmaterials konnte die Einsatzbereitschaft um ca. 20:00 wieder hergestellt werden.