Branddiensthandschuh "Falcon"

Der Einsatzhandschuh „Finnland“ wurde 1988 zusammen mit schwedischen Rettungsorganisationen entwickelt und bekam 1994 seine CE-Zertifizierung als weltweit erster Handschuh. Die Philosophie dieses Handschuhes ist es alle Bereiche für den normalen Feuerwehreinsatz (speziell jedoch Brandeinsätze) abzudecken, egal ob schwierige oder einfache Arbeiten und das, ohne den Handschuh wechseln zu müssen.

Der Handschuh hat sich sowohl bei warmen als auch bei sehr kaltem Wetter bewährt und glänzt durch seine sehr lange Widerstandsfähigkeit gegen das durchdringen von Wasser. Bei Einsätzen wurden bereits 10 Stunden ohne Durchnässen gemeldet.

Die Handinnenfläche ist aus Rindnarbleder, Handrücken und Zwickel sind jedoch aus Elchleder, das sehr gut gegen Hitze und Kälte schützt. Die Knöchel sind durch Lederwülste zusätzlich geschützt. Das in der Feuerwehr verwendete Modell "Falcon" besitzt weiters eine Strickstulpe aus Nomex (siehe Abbildung).

In der FF-Karlstetten wird der Handschuh von einigen Mitgliedern aufgrund seiner enormen Hitzebeständigkeit als echter Branddienst- bzw. Atemschutz-Handschuh verwendet. Für technische Einsätze mit KFZ ist der Lederhandschuh jedoch aufgrund der meist scharfen Metallkanten ungeeignet.